Satzung des Burschenverein Pottenstetten

§1

Name, Sitz, Geschäftsjahr, Eintragung in das Vereinsregister

Der Verein führt den Namen: Burschenverein Pottenstetten

Nach Eintragung im Vereinsregister erhält der Name den Zusatz „e.V.“

Der Verein hat seinen Sitz in Pottenstetten

Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

Der Verein soll in das Vereinsregister beim zuständigen Amtsgericht eingetragen werden.

§ 2

Vereinszweck

Zweck des Vereins ist es, das Brauchtum zu erhalten und die Kameradschaft zu fördern.

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

Die Mitglieder des Vereins erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Die Zahlung von pauschalen Vergütungen von Arbeits- und Zeitaufwand (Tätigkeitsvergütungen) an ehrenamtlich tätige Vorstandsmitglieder ist zulässig.

§3

Mitglieder

1)

Mitglied kann jede natürliche männliche Person werden, die das 15. Lebensjahr vollendet hat, und noch ledigen Familienstandes ist.

2)

Die Mitglieder erwerben die Mitgliedschaft durch Aufnahme in den Verein.

Die Aufnahme ist durch schriftliche Beitrittserklärung zu beantragen.

Der Eintritt eines Minderjährigen bedarf der Zustimmung eines Erziehungsberechtigten. Die Zustimmung hat schriftlich zu erfolgen.

Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.

3)

Die Mitgliedschaft endet

  1. mit dem Tode des Mitglieds, oder dessen Verehelichung

  2. durch freiwilligen Austritt,

  3. durch Ausschluss aus dem Verein.

Zu 3

Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand, mit einer Frist von 4 Wochen.

Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen gröblich verstoßen hat, durch Beschluss der Mitgliederversammlung ausgeschlossen werden.

Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, sich persönlich vor der Mitgliederversammlung oder schriftlich zu rechtfertigen.

Der Beschluss über den Ausschluss ist mit Gründen zu versehen und dem Mitglied mittels einschreiben Briefs bekannt zu geben.

In dringenden Fällen kann der Vorstand anordnen, dass der Auszuschließende vorläufig dem Verein ferngehalten wird.

Macht das Mitglied vom Recht zur persönlichen oder schriftlichen Rechtfertigung keinen Gebrauch, unterwirft es sich damit dem Ausschließungsbeschluss mit der Folge, dass der Ausschluss nicht gerichtlich angefochten werden kann.

Bereits bezahlte Mitgliedsbeiträge für das laufende Kalenderjahr werden nicht mehr zurückerstattet.

§ 4

Rechte und Pflichten der Mitglieder; Verhältnis der Mitglieder untereinander

1)

Alle Mitglieder haben grundsätzlich gleiche Rechte und Pflichten, soweit in dieser Satzung nichts anderes vereinbart ist.

2 )

Alle Mitglieder des Vereins sind verpflichtet, zum Wohle des Vereins tätig zu sein; sie haben alles zu unterlassen, was dem Ansehen des Vereins schaden könnte.

§ 5

Mitgliedsbeiträge

Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben.

Die Höhe des Jahresbeitrages und der Zahlungsweise wird von der Vorstandschaft bestimmt.

Durch Beschluss der Vorstandschaft können bestimmte Personen oder Personenkreise Teilweise oder ganz von der Beitragspflicht befreit werden.

§ 6

Organe des Vereins

Organe des Vereins sind

  1. Der Vorstand ( im Sinne des §26 BGB) und

  2. Die Mitgliederversammlung

§ 7

Vorstand

1)

Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus

  1. Dem Vorsitzenden,

  2. Dem stellvertretenden Vorsitzenden

2)

Der Verein wird gemäß § 26 BGB gerichtlich und außergerichtlich durch den Vorsitzenden oder den stellvertretenden Vorsitzenden jeweils einzeln vertreten.

3)

Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit diese nicht von der Mitgliederversammlung wahrzunehmen sind.

Der Vorstand ist berechtigt, alle während seiner Amtszeit anfallenden Rechtsgeschäfte abzuschließen und alle Maßnahmen zu treffen, die er für die Erfüllung des Vereinszweckes für erforderlich hält

4)

Der Vorstand ist an die Beschlüsse der Mitgliederversammlung gebunden.

§ 8

Amtsdauer

Die Mitglieder des Vorstandes werden jeweils auf die Dauer von einem Jahr gewählt. Sie bleiben jedoch bis zur Neuwahl im Amt.

§9

Wahl der Mitglieder des Vorstands

1)

Die Wahl zum Vorstand erfolgt in einer Mitgliederversammlung.

2)

Wählbar sind nur Mitglieder des Vereins, die das 18. Lebensjahr vollendet haben (volljährige Mitglieder).

3)

Jedes Mitglied des Vorstandes ist in einzelnen und getrennten Wahlgängen zu wählen, soweit die Versammlung unter Zustimmung der vorgeschlagenen Personen nichts anderes beschließt.

Sind für ein Amt mehrere Personen vorgeschlagen, ist eine geheime Wahl durchzuführen, es sei denn, dass die Vorgeschlagenen und die Mitgliederversammlung ausdrücklich darauf verzichten.

Ist für ein Amt nur eine Person vorgeschlagen oder wird – wenn für ein Amt mehrere Personen vorgeschlagen sind – auf geheime Wahl verzichtet, wird durch Handheben gewählt.

Gewählt ist , wer die meisten der Abgegebenen gültigen Stimmen auf sich vereinigt ( einfache Stimmenmehrheit ).

Hat in einem ersten Wahlgang kein Kandidat die Mehrheit der abgegebenen Stimmen erreicht, findet eine Stichwahl zwischen den Kandidaten statt, die die höchsten Stimmzahlen erreicht haben.

Im Übrigen gelten für die Wahlen, die für die Beschlussfassung in der Mitgliederversammlung getroffenen Bestimmungen (§ 11) entsprechend und sinngemäß.

4)

Die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlgangs und der vorhergehenden Beratungen und Diskussionen kann einem Wahlleiter übertragen werden, der von der Mitgliederversammlung gewählt wird.

§10

Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist das oberste Vereinsorgan.

Sie kann über alle Vereinsangelegenheiten beschließen.

§11

Einberufen der Mitgliederversammlung; Beschlussfassung

a)

Mindestens einmal im Jahr muss eine ordentliche Mitgliederversammlung (Generalversammlung) stattfinden.

Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von 14 Tagen unter Angabe der Tagesordnung einberufen.

Die Einberufung erfolgt durch Bekanntmachung in der Mittelbayrischen Zeitung Ausgabe Burglengenfeld und durch Einstellen auf die Homepage des Vereins im Internet.

b)

Außerordentliche Mitgliederversammlungen können jederzeit vom Vorstand einberufen werden.

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss stattfinden, wenn

aa) der Vorstand dies für erforderlich hält,

oder

bb) wenn mindestens ein Drittel -1/3 – aller Mitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe der Gründe und des Zwecks beim Vorstand verlangt.

Für eine außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die Bestimmungen über eine ordentliche entsprechend.

c)

Die Mitgliederversammlung wird vom ersten Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden geleitet.

Ist keiner der vorgenannten Personen anwesend, bestimmt die Versammlung den Leiter.

Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich.

Der Versammlungsleiter kann Gäste zulassen.

d)

Die Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.

e)

In der Mitgliederversammlung werden die bei der Einberufung bekanntgegebenen Tagesordnungspunkte behandelt.

Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich beantragen, dass weitere Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden.

Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Tagesordnung entsprechend zu ergänzen.

Über die Zulassung von Anträgen auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit.

f)

Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter.

Soweit eine Bestimmung nicht erfolgt, wird durch Handerheben abgestimmt.

Die Abstimmung muss geheim durchgeführt werden, wenn die Mehrheit der anwesenden Mitglieder dies beantragt.

g)

Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenenthaltungen bleiben daher außer Betracht.

Zur Änderung der Satzung, zur Änderung des Zwecks des Vereins sowie zur Auflösung des Vereins, ist jedoch eine Mehrheit von dreiviertel -3/4- der Abgegebenen Stimmen erforderlich.

Für Wahlen aller Art in der Mitgliederversammlung gelten die Bestimmungen über die Wahl zum Vorstand sinngemäß.

h)

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll – in der Regel vom Schriftführer- aufzunehmen, das vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.

§12

Kassenprüfer

Bei jeder Wahl ist ein Kassenprüfer auf die Dauer von einem -1- Jahr zu wählen.

Der Kassenprüfer hat die Aufgebe,

  1. Die Vereinskasse zu prüfen,

  2. der Mitgliederversammlung einen Bericht über diese Prüfungen zu geben und

  3. den Antrag auf Entlastung des Schatzmeisters zu stellen.

§13

Ausschüsse

Zur Bewältigung größerer Aufgaben und Maßnahmen können Ausschüsse gebildet werden.( z.B. Festausschuss)

Die Ausschüsse werden durch die Mitgliederversammlung eingesetzt; diese wählt auch die einzelnen Mitglieder der Ausschüsse.

Der Vorstand kann vereinsinterne Richtlinien für die Arbeit der Ausschüsse beschließen.

§14

Auflösung des Vereins; Anfallberechtigung

1)

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von ¾ der abgegebenen Stimmen beschlossen werden.

2)

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke ist da Vermögen ausschließlich zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden.

Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

§ 15

Schlussvermerk

Die Satzung wurde in der Mitgliederversammlung des Vereins vom 14.April 2015 errichtet

Pottenstetten, den 14.04.2015